Café Kowalski am Linzer Südbahnhofmarkt

Café Kowalski am Linzer Südbahnhofmarkt

Seit dem 16. August 2017
gibt es am Südbahnhofmarkt in Linz
ein gemütliches Kaffee-Haus, das Café Kowalski.
Café das spricht man so aus: Kaffee.

In den ersten paar Tagen und Wochen
mussten wir erst den Ablauf der Arbeiten kennen lernen.
Wir wussten nicht, wie viele Essen wir kochen sollen,
wie viel wir kaufen sollen und welche Arbeiten gemacht werden müssen,
sagt Mara, die Leitung des Kaffee-Hauses.

Trotz Start-Schwierigkeiten wurde das Kaffee-Haus
sehr gut von den Leuten angenommen.

Es arbeiten zwei Menschen mit Beeinträchtigung im Café Kowalski.
Das sind Melanie und Tina.
Die vier Betreuer Silvia, Clemens, Stefan und Jasmin
unterstützen die Beiden bei ihren Aufgaben.

Jeder Mitarbeiter muss die Gerichte kochen können.
Es werden nur vegane und vegetarische Gerichte angeboten.

Täglich werden in etwa 45 bis 60 Essen vor Ort, frisch gekocht.
Man kann sich das Essen auch gerne mitnehmen.

Die Gerichte werden nur aus den besten Lebensmitteln gekocht,
sie werden jeden Tag am Markt frisch gekauft.
Es werden je nach Jahres-Zeit kleine Imbisse auch mit Wurst angeboten.
Die Imbisse werden liebevoll von Hand gemacht.

Mehl-Speisen werden vom Kulinarium geliefert,
oder auch selbst von Hand liebevoll gemacht.
Es gibt eine eigene Kowalski-Torte.

Alle helfen zusammen:

  • beim Verräumen von Geschirr
  • beim Tische abwischen und
  • beim Zubereiten der Speisen.

Melanie und Tina gefällt die Arbeit im Kaffee-Haus sehr gut.
Es ist aber auch eine Herausforderung für alle.
Es gibt wenig Platz im Kaffee-Haus.
Eine Vor-Anmeldung ist nicht zwingend nötig, wäre aber besser.

Öffnungszeiten sind:

  • von Montag bis Freitag von 7.45 bis 15.45 Uhr und
  • am Samstag von 7.30 bis 13.00 Uhr

Öffnungszeiten ab Mai sind:

  • von Montag bis Freitag von 7.45 bis 17.00 Uhr und
  • am Samstag von 7.30 bis 13.00 Uhr.
  • Von Montag bis Freitag wird von 7.30 Uhr bis 10.30 Uhr
  • und Samstag von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr Frühstück angeboten.

Mittag -Essen gibt es von:

  • Montag bis Freitag, von 11.00 Uhr bis 14.00

Die Toiletten sind nicht barrierefrei und
befinden sich außerhalb des Kaffee-Hauses.
Ab Mitte Mai bis September gibt es
einen Gastgarten-Betrieb.

Einen Menü-Plan kann man mit einer Email:
geschmack@cafe-kowalski.at anfordern.
Man kann sich den Menü-Plan für die nächste Woche
auch am Freitag im Kaffee-Haus mitnehmen.

Das Känguru-Redaktions-Team
hat das Kaffeehaus Kowalski besucht
und Fragen gestellt.

EIN.UND.ZWANZIG

EIN.UND.ZWANZIG

Am 21. März ist der Welt-Down-Syndrom-Tag gewesen.
An diesem Tag hat die Linzer Selbsthilfe-Gruppe Sonnenkinder
und der Fotograf Roland Froschauer eine Foto-Ausstellung eröffnet.
Die Mitglieder der Selbsthilfe-Gruppe Sonnenkinder
sind junge Familien, die ein Kind mit Down -Syndrom haben.

Die Ausstellungs-Eröffnung hat um 14.30 Uhr in der
pädagogischen Hochschule Linz stattgefunden.
Pädagogisch bedeutet erziehen, also ein Kind großziehen.
Eine Hochschule ist eine Schule für Erwachsene.
Ähnlich wie eine Universität.
Dort können die Erwachsenen einen bestimmten Beruf lernen.
Das nennt man studieren.

In dieser Foto -Ausstellung sind 21 Fotos
von Kindern mit dem Down -Syndrom aufgehängt.
Diese Fotos wurden zum ersten Mal ausgestellt.
In dieser Ausstellung kannst du dreizehn Kinder
und Jugendliche auf sehr großen Fotos sehen.
Auf den Fotos kannst du sehen, welche Wünsche und Träume
Menschen mit dem Down -Syndrom haben.

Die Foto -Ausstellung ist eine Wander-Ausstellung.
Wander-Ausstellung heißt, du kannst die Fotos
an verschiedenen Orten anschauen:

  • Pädagogische Hochschule OÖ, Linz: Dauer 21.03. – 18.04.2017
  • Pädagogische Hochschule der Diözese Linz: Dauer 24.04. – 12.05.2017
  • Therapiezentrum am Linzerberg: Dauer 15.05. – 22.07.2017

Das Känguru-Team hat die Ausstellung besucht.
Sie haben auch mit dem Fotograf Roland Froschauer gesprochen.

Das Redaktions-Team hat gefragt:
Wie ist die Ausstellung entstanden?
Roland Froschauer hat gesagt:
Frankas Vater hat die Idee zur
Ausstellung gehabt. Er ist ein Freund von mir.
Franka ist ein Mädchen mit Down – Syndrom.

Das Redaktions-Team hat gefragt:
Wie sind die Fotos entstanden?
Roland Froschauer hat gesagt:
Die Kinder mit Down- Syndrom
sind zu mir  ins Foto- Studio gekommen.
Da haben wir dann die Fotos gemacht.

Das Redaktions-Team hat gefragt:
Was ist beim Fotografieren wichtig gewesen?
Roland Froschauer hat gesagt:
Es ist darauf geachtet worden,
dass eine weiße Wand oder ein weißer Hintergrund dagewesen ist.

Das Redaktions-Team hat gefragt:
Wie lange dauert es, bis ein Foto fertig ist?
Roland Froschauer hat gesagt:
Mit Ausdrucken des Fotos, dauert es ungefähr eine Stunde.

Das Redaktions- Team hat gefragt:
Wie viele Fotos gibt es?
Roland Froschauer hat gesagt:
Es gibt insgesamt 480 Fotos. Aber die
kann man nicht alle in der Ausstellung sehen.
In der Ausstellung werden 21 Fotos gezeigt.
Es gibt aber einen Katalog mit vielen weiteren Fotos.

Weitere Informationen zur Ausstellung
findest du auch unter:
www.sonnenkinder21.at

Radiosendung Down Syndrom

Radiosendung Down Syndrom

Die Werkstätte Linz – Stifterstraße hat einen Radio-Beitrag gemacht.
Das Thema ist Leben mit dem Down-Syndrom.
Dazu haben wir Interviews gemacht.
Interview bedeutet, wir haben Fragen gestellt.

Claudia Schwarz aus dem Kulinarium,
Benjamin Ennickl aus der Metall-Werkstatt,
Thomas Reiter aus der Schlosserei und
Sven Schünemann aus der Werkstätte Linz-Stifterstraße
haben aus ihrem Leben erzählt.
Sie haben unsere Fragen beantwortet.

Der Radio-Beitrag wird am 12. Dezember um 10 Uhr ausgestrahlt.
Eine Wiederholung gibt es am Donnerstag, den 15. Dezember um 16 Uhr.
Den Radio-Beitrag könnt ihr im Freien Radio Freistadt
unter der Radio-Frequenz 107,1 MHz anhören.

Falls ihr den Beitrag verpasst habt,
könnt ihr euch den Beitrag auch hier anhören:

 

Neue Mitarbeiterin

Neue Mitarbeiterin

Seit Montag, dem 12.Jänner 2015,

gibt es in der Tabakfabrik

eine Integrative Beschäftigung.

 

Herr Martin Lepschy aus der Werkstätte Linz – Stifterstraße

hat in der Tabakfabrik ein Praktikum gemacht.

Praktikum bedeutet, dass er eine bestimmte Zeit

in der Tabakfabrik arbeiten konnte.

Marc Steidl hat ihn beim Arbeiten begleitet und unterstützt.

 

Die Arbeit in der Tabakfabrik hat Martin Lepschy sehr gefallen.

Das Praktikum hat 2 Monate gedauert.

Martin Lepschy hat beschlossen,

weiterhin mit seinem Betreuer Marc Steidl

und seinen Kollegen Josef Burgstaller und Angelo Kager

in der Tabakfabrik zusammen zu arbeiten.

 

Durch Martin Lepschys Wechsel in ein Platz

in der Werkstätte Linz – Stifterstraße frei geworden.

 

Frau Anita Aistleitner hat über 25 Jahre

in verschiedenen Küchen gearbeitet.

Davon hat sie 10 Jahre im Kulinarium

in der Steingasse gearbeitet.

 

In größter Wunsch war es, mit der Küchenarbeit aufzuhören.

Anita Aistleitner hat in der Werkstätte Linz – Stifterstraße

einen Tag lang schnuppern können.

 

An ihrem Schnuppertag hat sie sich

den EDV – und den Kreativ – Bereich angesehen.

Sie hat einige Arbeiten ausprobiert.

Beide Bereiche haben ihr sehr gut gefallen.

 

Am Montag, den 2. März, hat Anita Aistleitner

in die Werkstätte Linz – Stifterstraße gewechselt.

 

Wir Mitarbeiter der Werkstätte Linz – Stifterstraße,

freuen uns sehr, dass Martin Lepschy

in seiner neuen Arbeit viel Freude hat.

Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.

 

Und wir freuen uns, dass Anita Aistleitner

bei uns einen neuen Arbeitsplatz gefunden hat.

Wir wünschen ihr viel Freude und eine schöne Zeit

in der Werkstätte Linz – Stifterstraße.

Vortrag – Hörzeitung

Vortrag – Hörzeitung

Durch mehr Wissen zu mehr Möglichkeiten

am 25.September 2014 – Neues Rathaus Linz
mit Verena Vatier, Martin Lepschy und Margarete Moser.

Entstehungs-Geschichte der Hör-Zeitung

⇒Seit 2009 gibt es die Känguru Zeitung.
⇒Die Känguru Zeitung machen Mitarbeiterinnen mit Behinderung
aus der Werkstätte Linz-Stifterstraße.
⇒Die Känguru Zeitung ist von Menschen mit Behinderung
für Menschen mit Behinderung.
⇒Mit der Känguru Zeitung erreichen wir
nur eine begrenzte Anzahl von Personen.
⇒ Idee einer Hör-Zeitung für Menschen,

  • die nicht lesen können.
  • die eine Sehbehinderung haben.
  • die sich Informationen gerne anhören.

⇒ Einschulung im Ton-Studio der Medien-Werkstatt Linz
für die Produzenten der Hör-Zeitung.

⇒ Die Medien-Werkstatt ist eine Bildungs-Einrichtung,
die von der Stadt Linz und der Arbeiterkammer Oberösterreich finanziert wird.

Wozu eine Hör-Zeitung?

⇒Wir wollen Anregungen geben.
⇒Wir wollen neue Erfahrungen ermöglichen.
⇒Wir wollen Menschen ermutigen, Neues auszuprobieren.
⇒Wir wollen Menschen Informationen geben,

  •  damit sie Entscheidungen treffen können.
  •  damit sie mehr Wahlmöglichkeiten kennen lernen.
  •  damit ihnen Möglichkeiten eröffnet werden.
  •  damit sie Erlebnisse oder Erfahrungen austauschen können.

Kontakt

Werkstätte Linz-Stifterstraße
Redaktionsteam
Känguru Hörzeitung
Telefon: 0732 78 24 39
Telefax: 0732 78 24 39 4

E-Mail: werkstaette-linz@diakoniewerk.at
Webseite: www.diakoniewerk.at/kanguru
BLOG: wslinz.diakoniewerk.at